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TraditionErlebnisVeyron 16.4Grand Sport
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BeschleunigungGeschwindigkeitHandlingVerzögerungStrukturElektronikErprobung

Schneller bremsen

Eines kann der Veyron 16.4 noch besser als beschleunigen: Bremsen.

Der Sportwagen nutzt alle technischen Möglichkeiten, um schnellstmöglich anzuhalten. Von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen und dann sofort wieder zum Stehen zu kommen, dauert weniger als fünf Sekunden. Zumindest in der Theorie, denn diese Übung erfordert eine nahezu unerreichbare Reaktionsfähigkeit vom Fahrer. Der Bremsvorgang dauert dabei nicht mehr als 31,4 Meter oder 2,3 Sekunden – das ist schneller als die Beschleunigung des Wagens auf 100 km/h. Und sogar von 400 auf 0 km/h braucht es keine zehn Sekunden.

Ein Bremssystem aus den Hightech-Materialien Carbon, Keramik und Titan sorgt für konstant hohe Reibwerte und für optimale Kühlung. Intelligente, innen belüftete Carbon-Keramik-Bremsscheiben, Achtkolben-Monoblock-Bremssättel vorne und Sechskolben-Bremssättel hinten sorgen wie im Rennsport für die notwendige Agilität beim Fahren. Bei Geschwindigkeiten von mehr als 200 km/h dient der Heckflügel zusätzlich als Airbrake. Aktiviert vom Bremspedal, schnellt der Flügel in weniger als 0,4 Sekunden um 55 Grad aus der Karosserie. Versuche mit wiederholten Folgebremsungen beweisen: Dies ist nicht nur die stärkste, sondern auch die ausdauerndste Bremse, die je in einem Serienfahrzeug verbaut wurde – mit Verzögerungswerten von bis zu 1,3 g, vom Heckflügel verstärkt um weitere 0,6 g. Auch bei Vollbremsungen aus höchsten Geschwindigkeiten lässt diese Bremse nicht nach. Fading, das gefürchtete Nachlassen der Bremsleistung bei wiederholtem Bremsen – etwa auf langen Abfahrten –, ist praktisch ausgeschlossen.

Die Carbon-Keramik-Bremse im Überlastungsversuch

Die Carbon-Keramik-Bremse des Veyron wird im Überlastungsversuch auf eine Oberflächentemperatur von 1.100 °C erhitzt.

Ein Heckflügel als Airbrake

Ein Heckflügel als Airbrake