Chefdesigner Hartmut Warkuss und sein Team standen vor einer Herkulesaufgabe:
Ein Auto zu entwerfen, in dem auf unnachahmliche Weise Klassik und Moderne miteinander verschmelzen: Ein Serienfahrzeug, das eine große Historie fortführt. Einen Sportwagen, das dem Namen Bugatti gerecht wird.
Die Designer legten mit dem Veyron 16.4 Hand an einen Mythos und meisterten die Herausforderung im ersten Anlauf: Der fertige Serienwagen unterscheidet sich nur in Details von dem ersten Designmodell. Dies spricht für die Qualität des Entwurfs und die die intellektuelle und verantwortungsvolle Durchdringung der Gestaltungsaufgabe: Denn das Erbe von Ettore Bugatti in die Gegenwart zu übertragen, heißt in die Geschichte einzutauchen, bis man die traditionellen Werte vollkommen verinnerlicht hat. Daraus entsteht das Formgefühl für die Traditionsmarke.
Aber der Entwurf ist nur der erste Teil. Die Realisierung ist die weitaus größere Aufgabe, an deren Ende heute jenes Auto mit dem Rennsport-typischen Mittelmotor steht. Welches durch seine Ausgewogenheit, seine Geschlossenheit und Eleganz eine hohe Eigenständigkeit gewinnt. Welches Kraft, Wärme und Charisma ausstrahlt und sich so unzweifelhaft über jedes Mittelmaß erhebt. Denn der Veyron sprengt die gängigen Schemata. Er ist kein italienischer, englischer oder französischer Sportwagen. Er ist ein Bugatti.
Mit Liebe zum Detail und dem Blick auf den großen Entwurf
Das vollkommen ausgearbeitete 1:1 Tonmodell ist die Grundlage für den Design-Entscheid.

























